Im Gegensatz zu Rundstreckenrennen (wie der Formel 1) fahren die Teilnehmer bei einer Rallye nicht alle gleichzeitig im Kreis, sondern nacheinander gegen die Uhr. Hier ist der grobe Ablauf:
Der Start: Die Fahrzeuge starten im Minutentakt am Rallyezentrum. Bei uns geht das erste Auto um 12:01 Uhr auf die Reise.
Verbindungsetappen: Auf dem Weg zu den abgesperrten Strecken bewegen sich die Rallyeautos ganz normal im öffentlichen Straßenverkehr. Hier gelten die StVO und strikte Zeitvorgaben – wer zu spät oder zu früh kommt, erhält Strafpunkte.
Die Wertungsprüfungen (WP): Das ist der Kern des Sports. Hier sind die Straßen für den Verkehr gesperrt, und es geht auf Bestzeit. Wir haben drei verschiedene Sektoren vorbereitet: Triftern, Johanniskirchen und Egglham.
Der "Loop" (Sektion): Nachdem alle drei Prüfungen einmal absolviert wurden, kehren die Fahrer zum Rallyezentrum zurück.
Regrouping: Zwischen 15:01 Uhr und 16:01 Uhr legen die Fahrzeuge eine Sammelpause ein. Das ist die perfekte Zeit für Zuschauer, die Autos und Fahrer im Rallyezentrum aus der Nähe zu sehen.
Zweiter Durchgang: Danach geht es für alle Teilnehmer ein zweites Mal auf die identischen Strecken. Wer über alle sechs Prüfungen in der Summe die wenigsten Sekunden benötigt hat, gewinnt.
Parc Fermé: Nach der letzten Prüfung fahren die Autos ab 17:52 Uhr in das Ziel (Parc Fermé). Dort dürfen sie vorerst nicht mehr berührt werden, damit die Technik final kontrolliert werden kann.